08.10.2025 - 14 Bereitstellung von Mitteln zur Überprüfung der ...

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Wortprotokoll

 

Herr Stadtvertreter Stuht, Vorsitzender des Sportausschusses und Antragsteller, führt einleitend aus, dass sich der Sportausschuss aktuell mit der Erneuerung des Sportkonzeptes für die Stadt befasst. Aufgrund der zahlreichen Wünsche und Forderungen aus den Sportvereinen wurde die Entscheidung getroffen, sich tiefgründig mit den Themen Sportstätten, Sportler und Unterstützung des Ehrenamtes zu befassen. Im Ergebnis wird als besonders dringend die Erweiterung der am meisten frequentierten Sporthalle „Am Mühlenberg“ vorgeschlagen. Sie steht in der Prioritätenliste aus Sicht der Sportler vorn. Aufgrund der Tatsache, dass der Bund ein Förderprogramm „Sportmilliarde für die Sportinfrastruktur“ gestartet hat, muss sich die Stadt so aufstellen, dass ein entsprechender Förderantrag zeitnah gestellt werden kann. Der von ihm im Auftrag des Sportausschusses gestellte Antrag soll die Prüfung einer Machbarkeit durch die Verwaltung veranlassen. In der Planungsphase Null wird zunächst festgestellt, was an der Sportstätte fehlt und was passieren muss. Parallel sind Fördermöglichkeiten zu prüfen. Wenn diese Informationen auf dem Tisch liegen und Förderquoten bekannt sind, wird das Thema neu zu diskutieren und eine Kostenschätzung vorzunehmen sein.

 

Herr Stadtvertreter Schacht, Präsident des RSV 1919, unterstützt den Antrag ausdrücklich. Er berichtet, dass die Unterbringung der Geräte für die unterschiedlichen Sportarten schon länger problematisch ist. Aktuell muss jetzt die Turnmatte sogar privat eingelagert und dafür händisch transportiert werden.

 

Herr Stadtvertreter Widuckel informiert über die Diskussionen in der CDU/FDP Fraktion. Einheitlicher Standpunkt war, dass der Sport große Unterstützung finden muss, den Zeitpunkt für diesen Antrag sehen er persönlich und weitere Fraktionsmitglieder aber angesichts der laufenden Großprojekte Bernstein-Resort- und Schulcampus Damgarten kritisch. Er schlägt eine Vertagung des Antrags vor.

 

Herr Stadtvertreter Stuht verweist in diesem Zusammenhang auf die ebenfalls parallel gelungene Errichtung des Skateranlage.

 

Herr Stadtvertreter Giese versteht den Antrag als Prüfauftrag hinsichtlich möglicher Fördermöglichkeiten, so dass noch keine Kosten entstehen.

 

Herr Stadtvertreter Leipold sieht ebenfalls noch keine haushaltstechnische Relevanz. Es werden lediglich Ressourcen gebunden.

 

Herr Bürgermeister Huth bestätigt dies für die Planungsphase Null. Er erklärt des Weiteren den Zeitpunkt für richtig. Das Investitionspaket des Bundes war nicht absehbar. Es ist jetzt wichtig, schnellstmöglich Planungen „in der Schublade“ zu haben, um kurzfristig reagieren zu können.

 

Frau Stadtvertreterin Bonke und Frau Stadtvertreterin Wippermann verweisen darauf, dass es in der Vergangenheit schon mehrfach sehr hilfreich für die Akquise von Fördermitteln war, Pläne parat zu haben.

 

Herr Stadtpräsident Gohs spricht sich gegen den Antrag aus. Es sollte seiner Ansicht nach derzeit kein neues Projekt in Angriff genommen werden. Die Argumentation in der schriftlichen Begründung des Antrags, es müsste nach dem Abriss der alten Mühlenberghalle Ersatz geschaffen werden, stößt bei ihm auf Unverständnis. Er verweist in diesem Zusammenhang auf den Neubau der Sporthalle am Bernsteincampus und auf die neue Skateranlage. Er vertritt die Auffassung, dass der Fokus darauf gelegt werden sollte, die bestehenden Sportstätten effektiver zu nutzen.

 

Frau Stadtvertreterin Bonke regt an, für bestimmte Sportarten auch die Vergabe anderer Räumlichkeiten als die vorhandenen Sportstätten in Erwägung zu ziehen.

 

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Beschluss

Beschluss-Nr. RDG/BV/FV-25/160

Bereitstellung von Mitteln zur Überprüfung der Machbarkeit einer funktionalen Erweiterung der Zweifeldhalle am Mühlenberg inklusive multifunktonalem Foyerbereich (Antrag von Herrn Stadtvertreter Stuht)

Die Stadtvertretung beschließt, Mittel zur Überprüfung der Machbarkeit einer funktionalen Erweiterung der Sporthalle „Am Mühlenberg“ bereitzustellen. Dieser Erweiterungsbau soll neben einer bedarfsgerechten Hallenfläche auch ein angegliedertes Foyer mit Garderoben- und Aufenthaltsbereich erhalten, das ergänzend von anderen gesellschaftlichen Nutzergruppen – insbesondere im Kultur- und Veranstaltungsbereich – genutzt werden kann.

 

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Abstimmungsergebnis

Abstimmungsergebnis:

 

Anzahl der Mitglieder

25

 

 

 

 

 

 

davon anwesend

22

Ja- Stimmen

18

Nein- Stimmen

3

Enthaltungen

1

 

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