08.10.2025 - 6 Bericht der Geschäftsführung des Deutschen Bern...

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Wortprotokoll

Herr Henning Schröder, Verwaltungsleitung des Deutschen Bernsteinmuseums, gibt einen Überblick über die zentralen Kennzahlen des Deutschen Bernsteinmuseums der Jahre 2022 bis 2025. Die Präsentation wird dem Protokoll als Anlage beigefügt. Sie umfasst Besucherzahlen, Einnahmen, Ausgaben und die Personalentwicklung.

 

Er berichtet, dass die Besucherzahlen trotz der deutlichen Erhöhung der Eintrittspreise Anfang 2025 erfreulicher Weise nicht zurückgegangen sind und sich wieder im Rahmen der vor Corona zu verzeichnenden Zahlen bewegen. Die Anschaffung der TUI-Sammlung im letzten Jahr hat großes Interesse geweckt und viele Besucher angezogen. Die Einnahmen insgesamt verteilen sich in die Gruppen Zweckbetrieb, Café, Zuschüsse und wirtschaftlicher Geschäftsbetrieb.

 

Eine Herausforderung im kommenden Jahr wird die im Zusammenhang mit der Mindestlohnerhöhung stehende Lohnkostensteigerung um ca. 4 % sein. Zur Kostensenkung werden jetzt Hausmeistertätigkeiten durch andere Mitarbeiter übernommen. Sehr positive Auswirkungen hat auch die Beschäftigung eines Jugendlichen über das freie soziale Jahr, der als Springer unterstützt. Des Weiteren werden zeitweilig auch Rentner eingebunden.

 

Auf Anfrage von Herrn Stadtvertreter Giese informiert Herr Schröder, dass 12,6 VZÄ, unterteilt in Vollzeit-, Teilzeit- und Saisonkräfte beschäftigt sind. In der Saison sind es 25 Personen, außerhalb 20.

 

Auf Anfrage von Herrn Stadtvertreter Leipold führt Herr Schröder aus, dass man sich mit dem Thema, multimedial zu werden, beschäftigt hat. Es wurde festgestellt, dass man damit überfordert wäre. Die Wartungsintensität ist sehr hoch. Des Weiteren setzt sich der Besucherkreis hauptsächlich aus jungen Familien und Reisegruppen zusammen, die damit nicht erreicht werden. Die Altersgruppe 18 bis 45 ist kaum für das Konzept des Museums zu begeistern. Man setzt weiter auf Originale und bestückte Vitrinen.

 

Herr Bürgermeister Huth würdigt insbesondere die  hohe  Eigenerwirtschaftungsquote  von  93 %, welche von kaum einem anderen deutschen Museum erreicht wird.

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