04.02.2025 - 6 Antrag djo zur Aufstockung Zuschuss Folkorefest

Reduzieren

Wortprotokoll

Frau Brusch erläutert die Tischvorlage. Die djo und das Tanzensemble Richard Wossidlo bittet um Erhöhung des Zuschusses zum diesjährigen Internationen Folklore Tanzfestes. Bis 2023 wurde das Fest jährlich ausgerichtet, jedoch wurden die Veranstalter in den letzten Jahren mit starken Preiserhöhungen konfrontiert. Mittlerweile haben sich die Kosten für das Fest verdoppelt, sodass das Fest nur noch alle 2 Jahre stattfinden kann. Das Tanzensemble und die djo haben mit allen finanziellen Unterstützern gesprochen und die Zusage alle 2 Jahre den doppelten Zuschuss zu erhalten. In diesem Zusammenhang ist auch die Qualitätssicherung für das Festival besprochen worden. Ziel ist es, dass zukünftig wieder mehr Teilnehmergruppen als in den letzten Jahren dabei sind. Aktuell liegen die Angebote für das Tanzfest 2025 vor, welche leider ebenfalls wieder erhöht wurden. Daher bitten die djo und das Tanzensemble die Stadt um eine Erhöhung des Zuschusses um 5.000 € und somit auf einen Gesamtzuschuss der Stadt von 20.000 Euro. Frau Zühlsdorff ergänzt, dass es bei den Angeboten leider keine Planungssicherheit mehr gibt, da diese nur für kurze Zeit bestehen. Für das Tanzfest 2025 sind derzeit 9 Tanzgruppen á 30 Personen geplant. Frau Zühlsdorff gibt einen Einblick in den Entwurf des aktuellen Finanzierungsplanes (Stand 04.02.2025 nach nochmaliger Verteuerung), dieser wird dem Protokoll beigefügt. Die Gesamtausgaben belaufen sich derzeit auf 170.250,00 Euro. Die zugesagten Einnahmen entsprechen derzeit 140.300,00 Euro. Wenn die bei den finanziellen Unterstützern beantragten zusätzlichen Mittel genehmigt werden, erhöhen sich die Einnahmen auf 152.300,00 Euro.

Herr Giese fragt, ob das Innenministerium aus dem Bereich „Demokratie leben“ auch fördern kann. Frau Kunz erklärt, dass es dafür klare Vorgaben gibt und das Tanzfest nicht in den Bereich fällt. Frau Zühlsdorff ergänzt, dass die KJP Bundesmittel für Jugendbegegnungen verschiedener Länder eingesetzt werden und das Festival darüber nicht förderfähig wäre. Aufgrund des Zusammentreffens von Tanzgruppen aus verschiedenen Ländern, wird dieser Zuschuss jedoch gewährt. Der Finanzierungsplan beinhaltet ausschließlich förderfähige Kosten. Herr Leipold fragt, welche Sachleistungen durch die Stadt erfolgen. Frau Brusch informiert, dass darunter u.a. die Marktnutzung und -reinigung, sowie die Genehmigungen fallen. Frau Kunz betont, dass das Tanzfest ein Aushängeschild für die Stadt ist und einige Gäste deswegen nach Ribnitz-Damgarten reisen. Auch Herr Leipold bestätigt, dass das Folklorefest seit Jahrzehnten zum Stadtbild gehört. Frau Petersen hinterfragt, wie die Erhöhung des Zuschusses im Haushaltsplan verrechnet wird. Frau Kunz informiert, dass dieses Geld zusätzlich aufgebracht wird und nicht in einem anderen Bereich des Amtes für Bildung, Tourismus und Kultur gestrichen wird.

Frau Zühlsdorff gibt als Abschluss der Erläuterungen einen kurzen Einblick in den geplanten Ablauf des Tanzfestes. Geplant ist das diesjährige Fest in der letzten Schulwoche (Mecklenburg-Vorpommern) von Dienstag bis Samstag. Die Eröffnung erfolgt am Dienstag, der Tanzmarathon findet Mittwoch und Donnerstag statt. Am Freitagabend wird das Wertungsprogramm stattfinden und am Samstag das Abschlussprogramm mit anschließender Party. Aufgrund der aufwendigen Organisation wird es in diesem Jahr keine Straßenmusik geben.     

 

Reduzieren

Beschluss

 

Tischvorlage

Dem Ausschuss liegt ein mündlicher Antrag auf Erhöhung des Zuschusses für die Durchführung des diesjährigen Internationalen Tanzfestes „Grand Prix der Folklore“ vor.

Das bis 2023 jährlich durchgeführte Tanzfest konnte in bewährter Form nicht mehr finanziert werden. Daher haben die djo – Deutsche Jugend in Europa als Veranstalter, das Ribnitz-Damgartener Tanzensemble „Richard Wossidlo“ als Partner, sowie die finanziellen Unterstützer beschlossen, das Tanzfest künftig im Zwei-Jahres-Rhythmus durchzuführen. Nach entsprechender Abstimmung im Ausschuss für Stadtmarketing, Tourismus und Kultur stimmte auch die Stadt Ribnitz-Damgarten der neuen Verfahrensweise zu.

Alle Geldgeber haben damit zugesichert, ihre Zuschüsse zu verdoppeln.

Die Gesamtkosten für das Tanzfest belaufen sich auf 153.400 Euro, aufgeteilt wie folgt:

Kultusministerium   42.000 Euro

djo Bundesverband   10.000 Euro

Vorpommernfond   40.000 Euro

Landkreis Vorpommern-Rügen 12.500 Euro

LAGUS    12.500 Euro

Stadt Ribnitz-Damgarten  15.000 Euro (vorher 7.700 Euro, im Ausnahmefall 10.000 Euro) + Sachleistungen

Sponsoring      7.500 Euro

Sonstige Einnahmen     8.900 Euro

 

Mit diesen Mitteln soll das Fest in gewohnter hoher Qualität durchgeführt werden, wobei die Teilnahme von neun Tanzgruppen eine noch größere Vielfalt für eine ganze Woche in unsere Stadt bringen wird.

Nach Einholung aktueller Angebote für Verpflegung, Technik und Bühne, Unterkunft, GEMA, sowie die Anmietung von Bussen sind jedoch erneut Preissteigerungen aufgetreten.

Um diese zusätzlichen Kosten abzufedern, bittet Frau Zühlsdorff als Vertreterin der djo den Ausschuss um eine Erhöhung des städtischen Zuschusses um 5.000 Euro auf dann 20.000 Euro gesamt. Mit dieser Unterstützung wäre die Finanzierung für das Jahr 2025 gesichert und das Tanzfest könnte zum 32. Mal seine Einmaligkeit im Land auf hohem künstlerischen Niveau unter Beweis stellen.               

 

Reduzieren

Abstimmungsergebnis

Abstimmungsergebnis:

 

Anzahl der Mitglieder

9

 

 

 

 

 

 

davon anwesend

8

Ja- Stimmen

8

Nein- Stimmen

0

Enthaltungen

0