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Beschlussvorschlag:

RDG/BV/TA-21/290

Beauftragung und Ermächtigung des Bürgermeisters zum Abschluss eines Vertrags mit dem Landkreis Vorpommern-Rügen und dem VVR zur Nutzung des ÖPNV für Einwohner der Stadt Ribnitz-Damgarten

Die Stadtvertretung beauftragt und ermächtigt den Bürgermeister, einen Vertrag mit dem Landkreis Vorpommern-Rügen und dem VVR zur Nutzung des ÖPNV für die Einwohner der Stadt Ribnitz-Damgarten abzuschließen.

Dies beinhaltet konkret die Nutzung der

-         Linie 210 inkl. neuer Expresslinien (RDG-Zingst, Barth-Prerow)

-         Linie 201 (Stadtverkehr Ribnitz-Damgarten)

-         Linie 202 (Graal-Müritz-RDG) inkl. Erweiterung (Graal-Müritz-direkt Halbinsel FDZ)

-         Linie 214 (südliche Boddenlinie)

-         Linie 204 (Vogelpark Marlow)

 

Der Anteil der Kosten an diesem gemeinsamen Projekt der Region sind mit 101.080,68 Euro netto pro Jahr für die (dann kostenfreie) Nutzung des ÖPNV für alle Einwohner der Stadt veranschlagt.

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Sachverhalt:

Der Tourismusverband Fischland-Darß-Zingst ist Modellregion des Landes Mecklenburg-Vorpommern zur Erprobung neuer Maßnahmen für Tourismusdestinationen. Im Zuge des Projekts „Gästecard und Mobilität“ wird in interkommunaler Zusammenarbeit die kostenfreie Nutzung des ÖPNV für Gäste realisiert, die Finanzierung dieser Maßnahmen erfolgt dabei über eine Erhöhung der Kurabgabe.

Im Zusammenhang mit der kostenfreien Nutzung des ÖPNV für Gäste wurde auch immer die kostenfreie Nutzung für die Einwohner der Region mitgedacht. Hierfür liegt nun ein konkretes Angebot des VVR vor.

Die Kosten sollen entsprechend der Einwohnerzahlen auf alle am Projekt beteiligten Orte umgelegt werden. Für Ribnitz-Damgarten ergibt sich daraus ein zu finanzierendes Volumen in Höhe von 101.080,68 Euro netto. Diese Kosten sind nicht über die Kurabgabe refinanzierbar.

Gemeinsam mit den anderen Orten des Tourismusverbandes wird derzeit eine komplette Finanzierung aus den kommunalen Haushalten und damit einer kostenfreien Einwohnerkarte für alle Bürger diskutiert. Alternativ wird auch über eine Refinanzierung über den Verkauf der Einwohnerkarten nachgedacht.

Die Stadtvertretung ermächtigt den Bürgermeister, die entsprechende Verträge mit dem Landkreis und dem VVR zur Realisierung des Projekts zu verhandeln. Ziel ist es, ein niedrigschwelliges Angebot für unsere Bürger zu schaffen und damit viel Verkehr vom Auto auf den öffentlichen Nahverkehr zu verlagern.

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Finanz. Auswirkung:

 

Haushaltsmäßige Belastung:

Ja:

X

Nein:

 X

Kosten:

Folgekosten/Abschreibungen:

Produkt / Sachkonto:

 

Verfügbare Mittel des Kontos: