24.11.2025 - 3 Vorstellung Umgestaltung Hafengelände Damgarten

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Wortprotokoll

Der Ausschussvorsitzende Herr Ilchmann übergibt das Wort Herrn Werth.

Herr Werth erläutert, dass im Rahmen des Masterplan-Prozesses ZiZ (Zukunftsfähigen Innenstädte und Zentren) aufgezeigt wurde, dass das Areal des Hafens in Damgarten für den Stadtteil Damgarten sehr wichtig sei und wieviel Potenzial dieses hat. Hierfür werden mehrere Folien für Gestaltungsvorhaben präsentiert.

 

Bei der Umgestaltung des Hafens sollen so z.B. die PKW-Parkplätze entlang der B 105 neu angeordnet werden. Weiterhin sollen Stellplätze für Bootstrailer hergestellt werden. Die vorhandenen Pkw-Stellplätze mit den Ladesäulen bleiben bestehen. Die vorhandene Slipanlage mit der davor liegenden Wendeschleife bleibt ebenso bestehen.

 

Der vorhandene Pavillon soll für eine kleine Imbissversorgung in Hafenbereich umgenutzt werden. Hierfür ist die Stadt mit einem möglichen Betreiber in Verhandlung, sodass ab voraussichtlich Sommer 2026 der Betrieb beginnen könnte. Die Umnutzung des Pavillons erfolgt über einen Bauantrag. Die entsprechenden Mittel hierfür sind in die Haushaltsplanung 2026 mit aufgenommen worden.

 

Die vorhandenen Grünflächen sollen zukünftig noch mehr genutzt werden. Hierzu werden Beispielsweise die bisherigen Parkplätze zur Hafenpromenade hin entfernt und dort eine neue Grünfläche gestaltet. Auch könnten hier zukünftig weitere Spielelemente errichtet werden.

 

Die vorhandene große Wiese soll weiterhin als offene Wiese bestehen bleiben. Diese kann als Spielwiese genutzt werden. Im Randbereich der Wiese soll eine Boulebahn entstehen. Weiterhin sollen Grillplätze und Schutzhütten errichtet werden.

 

Die gesamte Maßnahme ist in 2 Teilprojekte geteilt.

Das 1. Projekt umfasst hauptsächlich die Neugestaltung/Umstrukturierung der Parkflächen. Ein entsprechender Fördermittelantrag hierfür wurde bereits positiv beschieden.

Für das 2. Projekt, die restlichen Umgestaltungen, wurde ebenso ein Fördermittelantrag gestellt. Eine positive Bescheidung wird in den nächsten Wochen erwartet.

Demnach sollen noch in diesem Jahr die Ausschreibungen erfolgen, sodass mit dem Bau im Frühjahr 2026 begonnen werden kann. Geplant ist eine teilweise Fertigstellung der Maßnahme zum Saisonbeginn des kommenden Jahres.

 

Auf die Ausschreibung der Planungsleistungen wurde aus Kostengründen verzichtet. Die Planung der Maßnahme erfolgt größten Teils durch die Mitarbeiter des Bauamtes.

 

Herr Konkol fragt, ob für beide Bauabschnitte die entsprechenden Eigenanteile im Haushalt der Stadt abgebildet sind. Herr Werth bejaht die Anfrage.

 

Frau Dr. Petersen fragt nach der entstehenden Konkurrenzsituation mit der Gaststätte „Ronny‘s“. Hierzu antwortet Herr Werth, dass es zum Betrieb des Kiosks eine Veröffentlichung gab, woraufhin mehrere Interessenbekundungen erfolgten. In diesem Zuge wurden auch Gespräche mit dem Betreiber des Ronny’s, Herrn Röpke geführt. Herr Röpke selbst hatte kein Interesse an der Bewirtschaftung des Kiosks und sieht seinerseits auch keine Konkurrenz zu seiner Gaststätte.

 

Herr Ilchmann fragt, ob die Gesamtanzahl der Parkplätze gleich bleibt. Herr Werth meint dazu, dass es nach Fertigstellung der Maßnahme insgesamt mehr Parkplätze gibt.

 

Herr Werth ergänzt, dass der Bau so erfolgen soll, dass es keine Nutzungseinschränkungen gibt und die vorhanden bzw. neue Veranstaltungen auf dem Hafengelände funktionieren.

Das vorhanden Spielgerät „Holzboot“ bleibt weiterhin erhalten.

Die Ladesäule für E-Bikes wird im Zuge der Maßnahme umgesetzt, ein konkreter neuer Standort steht noch nicht fest.

 

Herr Jenßen fragt, ob der derzeit eingezäunte Bereich am Hafen im Rahmen der Maßnahme unberührt bleibt. Herr Werth bejaht die Nachfrage. Herr Ilchmann meint weiterhin, dass diese Fläche und auch die Fläche auf der anderen Seite durch Angler genutzt und durch diese auch entsprechend gut gepflegt wird.

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